energie bewegt winterthur schreibt mit neuem Präsidenten Erfolgsgeschichte weiter

18.06.2026 - An der ordentlichen Mitgliederversammlung 2026 des Vereins energie bewegt winterthur wurde Simon Kaiser von den versammelten Mitgliedern zum neuen Vereinspräsidenten gewählt. Simon Kaiser tritt die Nachfolge von Stève Mérillat an, der dem Verein weiterhin als Vorstandsmitglied erhalten bleibt.

Am Mittwoch, 17. Juni, fand im Vitus-Areal und im Gartensaal des JJ’s Restaurant die ordentliche Mitgliederversammlung 2026 des Vereins energie bewegt winterthur statt. Neben dem statutarischen Teil und einer Führung durch das Vitus-Areal stand insbesondere ein Traktandum im Fokus: die Wahl eines neuen Vereinspräsidenten.

Simon Kaiser wurde vom Vorstand den versammelten Mitgliedern vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Simon Kaiser hat von 1987 bis 1993 Elektrotechnik an der ETH Zürich studiert und abgeschlossen. Zudem ist er Gründer des IT-Unternehmens EcoLogic AG und absolviert aktuell einen CAS im Bereich Verwaltungsrat an der HSG. Er ist seit 2019 Mitglied der GLP und sehr in Sachen Nachhaltigkeit und Energiethemen (Solarenergie etc.) engagiert. Er ist zudem ein Pionier der E-Mobilität mit Projekten wie seinem Hipp-e-Bus. Simon Kaiser wohnt in Stäfa, ist getrennt und Vater eines Sohnes. Durch seine Erfahrung als Unternehmer, seinem technischen Hintergrund und seiner Stärke als Netzwerker bringt er wertvolle Kompetenzen für das Präsidium von energie bewegt winterthur mit.

Stève Mérillat verlässt das Präsidium nach drei erfolgreichen und ereignisreichen Jahren. Seinen Rücktritt begründet er mit der fehlenden Zeit, diesem Amt derzeit gerecht zu werden, sowie mit dem Wunsch, diese wichtige Aufgabe in engagierte und kompetente Hände zu übergeben: «Mit Simon übernimmt jemand, der Herz und Seele dieses Vereins sehr gut widerspiegelt. Als erfahrener Unternehmer wird er im Verein wichtige Weichen für die Zukunft stellen», so der ehemalige Präsident Stève Mérillat.

Der Verein und alle Mitglieder Danken Stève Mérillat von Herzen für sein Engagement und sein Führungsstärke, die den Verein in den letzten Jahren erheblich vorwärtsgebracht hat. Stève Mérillat bleibt dem Verein erfreulicherweise als Vorstandsmitglied erhalten und kann in dieser Position weiterhin wertvolle Beiträge und Impulse einbringen – insbesondere in den Bereichen Cluster-Strategie und Startup-Innovation.

Bestätigungswahlen
Neben der Wahl des neuen Präsidenten standen zwei Bestätigungswahlen auf dem Programm. Stefan Brägger wurde für weitere drei Jahre im Vorstand bestätigt. Er leitet die Abteilung Energieberatung und Produktmanagement bei Stadtwerk Winterthur. Seit 2023 ist er im Vorstand des Vereins energie bewegt winterthur und bildet ein wichtiges Bindeglied zwischen dem Verein und dem Förderprogramm, das bei Stadtwerk Winterthur angesiedelt ist.

In den vergangenen drei Jahren konnten mit ihm zentrale Anlässe wie «Gebäudesanierung und Heizungsersatz» nicht nur erfolgreich durchgeführt, sondern dank des grossen Interesses der Winterthurer Bevölkerung auch weiter ausgebaut werden.

Christian Schreiber wurde von den versammelten Mitgliedern ebenfalls für weitere drei Jahre als Revisor bestätigt. Als Revisor ist er seit 2016 für den Verein tätig. Er leitet das Finanzunternehmen Schreiber Finanz Treuhand AG, das im Technopark Winterthur ansässig ist.

Gesunde Finanzen trotz herausfordernder Zeiten
Im statutarischen Teil wurde das vergangene Vereinsjahr Revue passieren gelassen. Insgesamt fanden zehn Veranstaltungen statt, und die Leistungsvereinbarung mit der Stadt Winterthur konnte vollumfänglich erfüllt werden. Trotz kleinerem Budget seitens des Förderprogramms konnte der Verein ein leicht reduziertes, aber schlagkräftiges Veranstaltungsprogramm auf die Beine stellen.

Highlights blieben die äusserst beliebten Energie-Lunches sowie der Anlass «Gebäudesanierung und Heizungsersatz».

Stetiger Mitgliederzuwachs
Im Vereinsjahr 2025 konnte energie bewegt winterthur vier neue Mitglieder dazugewinnen. Ende 2025 zählte der Verein insgesamt 110 Mitglieder, davon 88 Unternehmen und Organisationen sowie 22 Einzelpersonen.

Der Verein und seine Plattform als Event- und Netzwerkorganisation stellen sich dank des Feedbacks der Mitglieder nach wie vor als wichtiges Bindeglied zwischen öffentlicher Hand, Forschung und Wirtschaft dar. Der Verein freut sich, dass sich das Angebot für die Mitglieder nicht nur auszahlt, sondern auch herumspricht und bei Winterthurer KMU, Startups und Organisationen auf reges Interesse stösst.

Angebotskatalog und Strategie 2030
Der Verein freut sich, im bereits laufenden Jahr 2026 das Programm des Vorjahres weiterführen zu dürfen. Wieder stehen Formate wie der Energie-Lunch, «Das Beste», Anlässe mit dem KMU-Verband Winterthur und Umgebung, Workshops mit der ZHAW sowie der Klimatag 2026 auf dem Programm.

Aussergewöhnlich ist in diesem Jahr, dass das Flaggschiff-Event «Gebäudesanierung und Heizungsersatz» aufgrund der sehr grossen Nachfrage aus der Winterthurer Bevölkerung ein zweites Mal durchgeführt werden kann.

Für den Verein geht es in den kommenden Jahren nun auch darum, den Zeitgeist aufzunehmen und dort Brücken zu bauen, wo Unterstützung gefragt ist. Themen wie Photovoltaik, die sich inzwischen gut in der Bevölkerung etabliert haben, sollen mit Speicher- und Mobilitätsthemen weitergedacht und vorangebracht werden.

Auch die durch den Mantelerlass veränderte Systematik rund um Verbrauchsgemeinschaften wie LEGs, EVGs oder ZEVs gewinnt zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig rückt die Kreislaufwirtschaft immer stärker in den Fokus, um eine nachhaltige und effiziente Wirtschaft zu ermöglichen.

Der Verein freut sich darauf, mit dem neu aufgestellten Vorstand und dem neuen Präsidenten die Energieregion Winterthur weiter voranzubringen.

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung 2026 fand dann eine Führung durch das Vitus-Areal in Winterthur Töss statt.